Engadin Marathonwoche abgesagt

Auch viele Schwyzer Nordische sind davon betroffen. Die Gefahr des Corona-Virus hat Auswirkungen auf den Sport.

pd. Der Engadin Skimarathon 2020 kann nicht stattfinden. Die Gesundheitsbehörden des Kantons Graubünden haben in Südbünden wegen der Ausbreitung des Coronavirus die Durchführung von Grossanlässen mit überregionaler Bedeutung bis 8. März untersagt. Damit können der Engadin Skimarathon, der Engadin Frauenlauf, der Engadin Nachtlauf und der St. Moritz Supersprint in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Engadin Skimarathon ist die zweitgrösste Langlaufveranstaltung der Welt.

Das grösste Langlauffestival der Alpen, die Engadin Marathonwoche 2020, findet nicht statt. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, hat das Gesundheitsamt Graubünden am Donnerstag die Absage von öffentlichen Anlässen in Südbünden verfügt. Am Mittwoch waren im Oberengadin zwei Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus nachgewiesen worden.

«Wir bedauern sehr, dass wir die Engadin Marathonwoche nun doch absagen müssen, aber die Gesundheit unserer Läuferinnen und Läufer, Helferinnen und Helfer und der Bevölkerung geht natürlich vor», sagte Menduri Kasper, CEO des Engadin Skimarathon. Von der Absage sind fast 17’000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von fünf Wettkämpfen der Engadin Marathonwoche betroffen. Der Veranstalter wird sie im Laufe des Monats März über das weitere administrative Vorgehen nach der erzwungenen Absage informieren.

Der Engadin Skimarathon ist die zweitgrösste Langlaufveranstaltung der Welt. Es ist erst das zweite Mal seit 1969, dass er nicht stattfinden kann. Der Engadin Frauenlauf, der am kommenden Sonntag stattgefunden hätte, ist die zweitgrösste Langlaufveranstaltung der Schweiz.

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