Garaventa unterstützt in den kommenden drei Jahren den Schwyzer Parabob-Fahrer Jonas Frei. Der jüngste Parabob-Weltmeister der Geschichte arbeitet seit 2013 bei Garaventa. Begonnen als Anlage- und Apparatebauer ist der 24-jährige seit seinem schweren Rollerunfall als Konstrukteur tätig.

Jonas Frei, Gesamtweltcupsieger und Europameister im Parabob, unterzeichnet mit Garaventa ein Sponsoringvertrag für die nächsten drei Jahren. Der 24-jährige arbeitet als Konstrukteur bei der Garaventa AG.

Vom Sägemehl zum Eiskanal

Im Sommer 2013 begann Jonas Frei seine Ausbildung als Anlage- und Apparatebauer bei der Garaventa in Goldau. Nach einem schweren Rollerunfall im April 2014 änderte sich für Jonas Frei alles. Dem bis dahin passionierten Schwinger war klar: Auch im Rollstuhl möchte er weiterhin eine actionreiche Sportart betreiben. Während der Rehabilitation im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil entdeckte Frei die Sportart Parabob. Beruflich entschied sich Jonas Frei für eine Lehre als Konstrukteur, die er 2019 erfolgreich bei Garaventa abgeschlossen hat.

Eine aussergewöhnliche Sportgeschichte

In den letzten Jahren investierte Jonas Frei seine gesamte Freizeit in das Parabob-Training. Der Einsatz hat sich ausgezahlt, die Erfolge sind beeindruckend. Bei den IBSF Para-Sport Weltmeisterschaften 2021 in St. Moritz gewann Jonas Frei als erster Schweizer den Titel bei den Weltmeisterschaften der Parabob-Sportler. Mit 23 Jahren war Jonas Frei zudem der jüngste Parabob- Weltmeister der Geschichte. In der vergangenen Saison 2021/22 hat Jonas Frei seinen Weltmeistertitel in Lillehammer erfolgreich verteidigt. So konnte Jonas Frei die Saison als Gesamtweltcupsieger und Europameister abschliessen. «Das gesamte Garaventa-Team ist sehr stolz auf Jonas und seine beeindruckenden Leistungen», sagt Arno Inauen, CEO.

Hoffnung auf Olympiade

Mit der zusätzlichen Unterstützung von Garaventa kann Jonas Frei in Zukunft noch mehr Zeit in den Bobsport investieren. Jonas Frei freut sich: «Ich freue mich riesig darüber, dass mein Arbeitgeber auch meine sportliche Laufbahn unterstützt. Ich bin sehr stolz darauf, die Firma im Parabob nach aussen zu repräsentieren.» Der 24-jährige möchte zudem die Sportart weiter vorantreiben: Zum Beispiel, dass sie vom Olympischen Komitee anerkannt wird. Diesen Sommer gab es eine Absage für die Ausgabe von 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo, nun hofft Frei auf 2030: «Mein grösstes Ziel ist es, einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen.»

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