Jasmina Suter will ihre guten Ergebnisse des letzten Winters in dieser Saison bestätigen. Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller

Die Stööslerin Jasmina Suter schaffte im vergangenen Winter den Sprung ins A-Kader. Dafür hat sie hart gearbeitet.

Robert Betschart, Bote der Urschweiz

Jasmina Suter zählt zu den Aufsteigerinnen des vergangenen Winters. Mit guten Resultaten im Weltcup und dem Gewinn der Super-G-Wertung im Europacup machte die Stööslerin Werbung in eigener Sache. Der Lohn: Suter wurde auf diese Saison hin von Swiss-Ski ins A-Kader befördert. «Der Aufstieg hat mich natürlich sehr gefreut, und es ist ein Zeichen, dass ich auf dem richtigen Weg bin», sagt Suter. Neu trainiert sie mit dem Weltcupteam rund um Corinne Suter oder Lara Gut-Behrami. Ansonsten hat sich für die 26-Jährige nicht viel verändert. Ihr Servicemann bleibt der gleiche, und auch das neue Trainerteam kennt Suter bestens.

Die harte Arbeit der letzten Jahre zahlt sich also für Jasmina Suter immer mehr aus. Über Jahre ist sie zwischen Europacup und Weltcup hin und her gependelt, liess mit guten Läufen immer mal wieder aufhorchen, schaffte den Sprung in die Weltcuppunkte aber zu unregelmässig. «Ich dachte in der Vergangenheit auch schon mal über den Rücktritt nach», gibt die Junioren-Weltmeisterin im Riesenslalom von 2016 zu. Doch die Freude am Skifahren hat die Tochter einer skiverrückten Familie nie verloren, und sie hat weiter hart gearbeitet.

Suter lässt sich nicht beunruhigen

Die Rücktrittsgedanken sind nun aber weit weg. «Diese Saison möchte ich wieder voll angreifen und die Resultate aus dem letzten Winter bestätigen», sagt Suter. Im Parallelrennen in Lech am vergangenen Wochenende schauten mit Platz 27 auch schon die ersten Weltcuppunkte heraus. Im Riesenslalom von Sölden aber qualifizierte sie sich nicht für den 2. Lauf. Das beunruhigt die Speedspezialistin allerdings nicht: «Sölden kommt immer etwas früh, und für mich war das Rennen viel mehr ein erster Härtetest und eine Vorbereitung auf alles, was noch kommt.» Denn Suter hat sich mittlerweile zu einer Speedspezialistin entwickelt. Dies unterstrich sie letzte Saison mit dem sechsten Platz in der Abfahrt von Crans Montana. So will sie auch diese Saison ihr Haupt­augenmerk auf die schnellen Disziplinen legen. Dafür bereitet sie sich Ende November und Anfang Dezember mit Europacuprennen vor, bevor sie dann an den Heimrennen in St. Moritz (zwei Super-G) vom 11. und 12. Dezember starten wird.

Zweifellos ein Highlight in dieser Saison sind die Olympischen Spiele in Peking. Auch für Suter wäre es «ein Traum, dort starten zu können». Doch sie weiss, wie schwierig eine Qualifikation im starken Schweizer Team ist und betont: «Ich nehme Rennen für Rennen und werde immer mein Bestes geben. Danach sehen wir, was rauskommt.»

Winteruniversiade in ihrer Heimat

Einen regionalen Höhepunkt erlebt zudem ihre Heimat vom 17. bis am 19. Dezember. Denn auf dem Stoos finden dann die alpinen Rennen der Winteruniversiade statt. «Ich denke, der Stoos und die gesamte Region erhält dadurch sehr viel Aufmerksamkeit. Das ist eine tolle Sache», sagt die Stööslerin. Das Ski-Ass wird den Rennen auf der Maggiweid aber nicht beiwohnen können. Sie wird dann in Frankreich weilen und in Val d’Isère um wichtige Weltcuppunkte kämpfen.

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