Der EHC Seewen schafft den Aufstieg

Eishockey Dank einem 4:3-Sieg in Arosa konnte sich der EHC Seewen sensationell für die neue überregionale Swiss Regio League (SRL) qualifizieren. Es ist der wohl grösste Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Lukas von Euw

Vor über 1000 Zuschauer in der gut gefüllten Eishalle in Arosa schaffte der EHC Seewen am Samstag die Sensation und konnte sich gegen den EHC Arosa durchsetzen. Es ging in dieser letzten Quali-Runde um den letzten verbleibenden Platz in der neu geschaffenen, überregionalen Swiss Regio League, welche ab nächster Saison die dritthöchste Spielklasse im Schweizer Eishockey sein wird. Damit wird der EHC Seewen zu den besten 36 Teams der Schweiz gehören, was ein riesiger Erfolg darstellt.

Bessere Effizienz in der Chancenauswertung
Sportchef Roger Pfranger war nach dem Spiel erleichtert: «Es ging um viel, man merkte, dass beide Teams nervös waren. Nach dem frühen Gegentreffer haben wir uns gefangen und kamen immer besser ins Spiel. Es war eine tolle Teamleistung, zudem konnten wir uns im Tor auf einen starken Samuel Schweiger verlassen. Schliesslich waren wir in der Chancenauswertung das effizientere Team. Ich bin stolz auf die Mannschaft und den Staff, die Konstanz und der grosse Einsatz auf und neben dem Eis waren super.»

Nächstes Ziel ist der Cup
Für die neue Liga hätte den Seebnern sogar nur ein Punkt gereicht. «Wir wollten aber den 4. Platz und damit das Playoff-Heimrecht. Leider sind die anderen Partien aber nicht für uns gelaufen, wodurch wir nun in den Playoffs leider auswärts gegen Frauenfeld beginnen müssen. Zuerst liegt der Fokus jetzt aber auf dem entscheidenden Cup-Quali-Spiel vom Mittwoch in Bülach, wo wir den Einzug in den Cup schaffen und auf ein grosses Los hoffen könnten», erklärt Pfranger. Die Playoffs werden dann am Dienstag, 14. Februar, starten. Weil die Entscheidung für die neue SRL bereits per Ende Qualifikation gefallen ist, damit die Vereine etwas früher mit der Planung für die neue Saison beginnen können, verkommen die Playoffs jedoch fast zur Nebensache. Trotzdem wird es noch um den Titel des 1.-Liga-Meisters gehen.