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221 Athleten kämpften beherzt

Leichtathletik. Eine hohe Anzahl an Nachwuchsathleten duellierte sich im Wintersried im Dreikampf und im Gemeindesprint um Ehre und Medaillen.

 


Thomas Bucheli

Am Mittwochnachmittag trafen sich die Schwyzer, Brunner und Morschacher Schüler auf der Sportanlage Wintersried, um mit schnellen Zeiten, weiten Sprüngen und Würfen zu brillieren. Es standen der UBS-Kidscup und die Gemeindesprints dieser Dörfer auf dem Wettkampfplan. Organisiert wurde der athletische Event durch die beiden Turnvereine Brunnen und Ibach. «Mit über 220 Athleten dürfen wir zufrieden sein. Der Trend zeigt wieder aufwärts. Und es wurde überaus beherzt um Ehre und Medaillen gekämpft», freute sich der Brunner Fredy Kissling, neben Armin Imlig aus Ibach der Hauptverantwortliche des athletischen Wettkampfs. Die Bedingungen waren mit dem Wind etwas störend, doch temperaturmässig dennoch angenehm und ohne Regen. Zwanzig bis dreissig der teilnehmenden Wettkämpfer würden es voraussichtlich in den UBS-Kidscup-Kantonalfinal schaffen, welcher am 2. Juli im selben Stadion durch den TSV Steinen ausgetragen wird, so Kissling.

Sehr starker Mehrkampf
«Drei bis vier Athleten traue ich den Vorstoss in den Schweizerfinal zu», denkt Fredy Kissling, welcher von rund sechzig Helfern der beiden organisierenden Turnvereine und den Seniorenturnern aus Brunnen und Seewen tatkräftig unterstützt wurde. Als stärkste Dreikämpferin entpuppte sich Livia Tonazzi. Die TV-Brunnen-Athletin aus Morschach sprintete in 8,83 s ins Ziel, sprang 4,66 m weit und warf den Ball auf 35,61 Meter.

Und bei den Knaben war nicht etwa ein Wettkämpfer aus der ältesten Kategorie der beste Punktesammler. Nein, der erst zehnjährige Andrin Lustenberger stellte die absolute Toppunktemarke auf. Der Athlet aus Rickenbach sprintete in 9,18 s ins Ziel, sprang 4,60 m in die Sandgrube und warf den Ball 41,08 Meter weit. Und als schnellste Dorfsprinter konnten ebenfalls Livia Tonazzi aus Morschach in 8,86 s und Andrin Lustenberger aus Rickenbach in 9,14 Sekunden ausgerufen werden.

UBS-Kidscup im Wintersried, Mädchen, 2009 und jünger: 1. Anna Lena Röthlin (Rickenbach) 851 Punkte. 2. Simona Bachmann (Rickenbach) 662. 3. Tessa Attolini (Schwyz) 595. 2008: 1. Lia Zgraggen (Brunnen) 750. 2. Amelie Ott (Schwyz) 744. 3. Annemie Freitag (Brunnen) 695. 2007: 1. Rebekka Schuler (Brunnen) 914. 2. Mara Hutter (Seewen) 867. 3. Delia Steiner (Brunnen) 857. 2006: 1. Christina Schorno (Ibach) 1118. 2. Yvonne Ott (Brunnen) 1052. 3. Federica Di Clemente (Brunnen) 991. 2005: 1. Simona Gwerder (Ibach) 1302. 2. Angela Appert (Brunnen) 1289. 3. Fabienne Ott (Schwyz) 1240. 2004: 1. Livia Tonazzi (Morschach) 1795. 2. Angela Grab (Schwyz) 1598. 3. Céline Fassbind (Brunnen) 1566. Knaben, 2009 und jünger: 1. Jérome Israng (Schwyz) 741. 2. Aron Hutter (Seewen) 688. 3. Nika Haefelin (Rickenbach) 648. 2008: 1. Maurin Schorno (Brunnen) 834. 2. Martin Senn (Brunnen) 730. 3. Mattia Schuler (Schwyz) 665. 2007: 1. Andrin Lustenberger (Rickenbach) 1408. 2. Adrian Appert (Brunnen) 874. 3. Nick Steiner (Schwyz) 821. 2006: 1. Ramon Kissling (Brunnen) 1129. 2. Pirmin Arnold (Schwyz) 1126. 3. Allen Stähli (Schwyz) 998. 2005: 1. Silvan Holdener (Brunnen) 1288. 2. Fabian Stocker (Schwyz) 1282. 3. Lukas Aschwanden (Seewen) 1264. 2004: 1. Joel Kissling (Brunnen) 1315. 2. Vital Schwander (Brunnen) 1305. 3. Schwerwan Khudeda (Schwyz) 953.

Quelle: Thomas Bucheli, Bote der Urschweiz


Am 3. und 4. Juni trifft sich die Kanusport-Elite zum Weltcup-Rennen auf der Muota. Rund 150 Teilnehmer aus zahlreichen Nationen werden im Muotatal erwartet. Die Athleten werden sich im Sprint Race über 400 m und im Classic Race über 4,4 km auf dem Wildwasser der Muota in Ausdauer, Schnelligkeit und Präzision messen. Die Strecke verläuft durch das Dorf Moutathal bis zum berühmt-berüchtigten Muota-Stein. Sie bietet spannendes Wildwasser mit technisch anspruchsvollen Passagen.

Gestartet wird in den Kategorien Kajak Einer und Kanadier Einer (Damen und Herren) sowie Kanadier Zweier (Herren).

Am Samstag findet zudem das International Boater Cross statt, bei dem sich jeweils vier Athleten im Direktvergleich auf der Strecke messen. Dabei geht es um die ersten offiziellen Schweizermeistertitel im Kayak Cross. Spannung und Nervenkitzel sind garantiert.

 

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