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Brunnen im Cup auf Rang sieben


Ringen Den Erfolg vom letzten Jahr, den bronzenen Platz, erreichten die Brunner Ringer dieses Jahr beim Swiss Cup für Mannschaften nicht.

 

Gerhard Remus

Eine Bestätigung des Ergebnisses vom Vorjahr wurde angestrebt, aber genauso sollten wertvolle Erkenntnisse über den Leistungsstand der einzelnen Athleten und das Gesamtgefüge des Teams in Vorbereitung auf die im Herbst startenden Swiss Wrestling Winforce Challenge League gewonnen werden. Der Cup mit dreizehn Mannschaften stellt für die Organisatoren von der Swiss Wrestling Federation einen enormen organisatorischen Aufwand dar. Nicht zuletzt auch deshalb, weil im Rahmen der Cup-Wettbewerbe die Schweizer Nationalmannschaften Aktive/Junioren mit ihren neuen Nationaltrainern und dem erweiterten Staff vorgestellt wurden. Es lief sehr gut, dank der vielen Helfer des Gastgebers, der Ringerriege Hergiswil. Allerdings bestanden die Mannschaften nur aus sieben Gewichtsklassen.

Zwei Brunner Auftaktsiege
In der Vorrundenphase in eine 4er-Gruppe gelost, gab es zu Beginn für die Ringerriege Brunnen einen Auftaktsieg gegen die Kampfgemeinschaft RC Winterthur/Zürcher Ringerclub. In diesem fehlerlosen Kampf dominierten die Schwyzer in allen sechs Kategorien mit 26:1. In der zweiten Runde kam es dann zur Wiederholung des letztjährigen Ligafinals, wenn auch in der abgespeckten Gewichtsklassenvariante. Zum Auftakt gewann Rasul Israpiov als Schweizer Meister der Kadetten bis 57 kg. Er schulterte seinen Widerpart Marcus Stöckli souverän. Einen weiteren wichtigen 11:10-Sieg erreichte Sämi Fuchs in einem harten Kampf bis 74 kg im Freistil gegen Nationalkader Flavio Freuler. Allerdings ist der Lichtensteiner nicht so in dieser Stilart beheimatet.

Einen Knaller landete der Kadett Christian Zemp bis 80 kg gegen den erst vor zwei Wochen bei den Aktiven-Europameisterschaften gestarteten Andreas Vetsch. Mit einem 12:4-Punktsieg liess er die zahlreichen Zuschauer, die die Kämpfe auf den drei Matten im grossen Festzelt verfolgten, staunen und jubeln. Das Team um Cheftrainer Martin Suter gewann das Duell mit 21:7.

Gegen Cupverteidiger verloren

Der Cupgewinner 2016, Willisau Lions, stellte im letzten Gruppenkampf eine zu schwere Hürde dar. Gegen die starke Mannschaft des Erstligisten kamen die jungen Ringer aus dem Kanton nicht klar. Ihnen gelangen nur Siege in den Kategorien bis 65 und 70 kg. Nach sieben Gewichtsklassen stand es 7:19.

Der zweite Gruppenplatz ermöglichte nur einen weiteren Platzierungskampf gegen die Ringerstaffel Sense, und der ging mit einer knappen 13:14-Niederlage verloren. Die Brunner besassen für Erich Lagler bis 65 kg, der verletzt in dieser Begegnung die Matte nicht betreten konnte, keine Alternative. So reichte es für Sense zum Sieg, und die Ringerriege Brunnen fand sich unter den 13 Teams auf dem siebten Platz wieder. Coach Suter wird die Kämpfe seiner Schützlinge analysieren und Schlussfolgerungen für die weitere Ligavorbereitung treffen. Insgesamt freute er sich wieder über die hohe Einsatzbereitschaft der Brunner Ringer. Den begehrten Cup gewann der Organisator und Jubilar, die Ringerriege Hergiswil, mit 18:11 vor den Lions aus Willisau. Der Cupsieg und das 50-Jahr-Jubiläum sowie die Einweihung einer neuen eigenen Trainingsstätte: die «Napfringer» hatten genug zu feiern.


Am 3. und 4. Juni trifft sich die Kanusport-Elite zum Weltcup-Rennen auf der Muota. Rund 150 Teilnehmer aus zahlreichen Nationen werden im Muotatal erwartet. Die Athleten werden sich im Sprint Race über 400 m und im Classic Race über 4,4 km auf dem Wildwasser der Muota in Ausdauer, Schnelligkeit und Präzision messen. Die Strecke verläuft durch das Dorf Moutathal bis zum berühmt-berüchtigten Muota-Stein. Sie bietet spannendes Wildwasser mit technisch anspruchsvollen Passagen.

Gestartet wird in den Kategorien Kajak Einer und Kanadier Einer (Damen und Herren) sowie Kanadier Zweier (Herren).

Am Samstag findet zudem das International Boater Cross statt, bei dem sich jeweils vier Athleten im Direktvergleich auf der Strecke messen. Dabei geht es um die ersten offiziellen Schweizermeistertitel im Kayak Cross. Spannung und Nervenkitzel sind garantiert.

 

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