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Ringer starten ins 2018
Ringen Kadersportler der Ringerriege Brunnen starten in die internationale Saison. Ein Quartett möchte auch ausserhalb der Schweiz für Furore sorgen.
Gerhard Remus
Für die Athleten der Ringerriege Brunnen, Christian Zemp und Damian von Euw sowie die Brüder Abd al Sada, beginnt nach der Mannschaftsmeisterschaft, wo sie erfolgreich agierten, eine neue «Zeitrechnung»: Sie bereiten sich nun auf internationale Höhepunkte vor. Dafür reisten sie in das Centro Sportivo Tenero (TI) zum Auftaktlehrgang der Leistungssportabteilung der Swiss Wrestling Federation.

Swiss Wrestling lud seinen gesamten Kader von den Kadetten bis zu den Elite-Sportlern zum Grundlagentraining ein. Leistungssport-Chefin Monika Kurath, Leiterin des Lehrganges, bestätigte den Athleten eine hohe Einsatzbereitschaft im Trainingsprozess, konstruktive Mitarbeit bei der Erarbeitung individueller Trainingspläne sowie der Zielstellungen für 2018 und darüber hinaus eine gute Kameradschaft im Team.

Der Schweizer Ringkampfsport sieht seine Chance, international wieder Akzente zu setzen. Die Basis dafür soll eine individuelle Förderung der Talente sein. Das kann natürlich nur in Zusammenarbeit mit den Vereinen realisiert werden. Die Sportler aus Brunnen können sich in dieser Hinsicht auf ihren Club verlassen.
 
Neue Anforderungen für die Ringer
Für das Jahr 2018 ergeben sich für einige Sportler durch Wechsel in einen neuen Altersklassenbereich anspruchsvolle Herausforderungen. So auch für Christian Zemp, Kader im griechisch-römischen Stil bis 87 kg in seinem ersten Juniorenjahr, der für einen Start bei Europa- und Weltmeisterschaften notwendige Nachweise erbringen muss. Das betrifft überzeugende Trainingsleistungen sowie respektable Wettkampfergebnisse in der laufenden Saison. Er ist jedoch eine feste Grösse in der langfristigen Planung des Nationaltrainers Alfred Ter-Mrchtyan, mit der Auflage, die gestellten Aufgaben umzusetzen. Der erfahrene Trainer sieht bei Christian Zemp sehr viel Potenzial für die Zukunft und fordert ihn auf, dieses konsequent und mit aller Leidenschaft abzurufen. Für Damian von Euw, Kader im griechisch-römischen Stil bis 97 kg, beginnt ein ein weiteres Jahr seines «Weges zu Olympia». Der 20-jährige Athlet, zurzeit in einer Spitzensport-RS integriert, will eine Medaille in seinen letzten Juniorenjahren. Das wäre auch ein wichtiger Schritt in den Elitebereich für 2019, das Jahr mit den beginnenden Olympiaqualifikationen. In einem Gespräch in Tenero informierte er, dass ein Start bei den Militärweltmeisterschaften für ihn angedacht ist. Für einen so jungen Ringer eine Anerkennung seiner Leistungsstärke. Die Spitzensport-RS ist zeitlich begrenzt, danach sind die notwendigen finanziellen Aufwendungen für einen geradlinigen Weg in die Olympiastadt Tokio noch nicht endgültig geklärt. Die Ringerriege Brunnen sichert jedem Swiss-Wrestling-Kaderathleten eine Grundfinanzierung zu, mit dem Wissen, dass ein konsequenter Weg zu Olympia wesentlich mehr als nur diese Absicherung erfordert.

Ein langer und harter Weg zum Erfolg liegt vor Maithem und Morteda Abd al Sada. Sie müssen sich im Freistil mit ansprechenden Leistungen im Training und bei kommenden Wettkämpfen weiter bei Nationaltrainer Nicolae Ghita empfehlen.
Die Leistungssportchefin Kurath bescheinigte im Tessin der Ringerriege Brunnen eine solide und zukunftsorientierte Arbeit mit ihren Kadern in Blickrichtung auf internationale Aufgaben. Diesbezüglich verbesserte sich die Zusammenarbeit mit Verband und Verein wesentlich. Ein Garant für die positive Entwicklung der Athleten.

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