Max Heinzer und Juliana Suter im Zweikampf. Hinten von links: Regierungsrat Michael Stähli, Andrea Waldis, Muriel Züger und Lars Reichlin. Bild Erhard Gick

Max Heinzer unterrichtete Top-Sportler, den Vorstand von Schwyzersport und Regierungsrat Michael Stähli im Fechten.

Erhard Gick

Es sieht so locker aus, wenn Max Heinzer, Olympiateilnehmer und Weltcupsieger, locker leicht über die Matte huscht und sich mit seinem Degen Punkt für Punkt gutschreiben lässt. Was aber steckt hinter der Fechtkunst? Eine Frage, mit welcher sich Topshot-Sportlerinnen und -sportler des Kantons Schwyz, sowie ein Teil des Vorstandes des Sportverbandes und Regierungsrat Michael Stähli, mit Lars Reichlin, Leiter der Abteilung Sport, am Freitagabend beschäftigten. Sie fanden Antworten auf diese edle und fordernde Sportart. Organisiert wurde der Anlass von Peter Wullschleger, Einsiedeln, Präsident der Nachwuchs- und Leistungssportkommission des Schwyzer Sportverbandes. «Wir wollen einen tollen und geselligen topshots-Fechtevent erleben und miteinander verbringen. Max Heinzer ist mit Clubkollegen dafür prädestiniert, uns seinen Fechtsport näher zu bringen», so Peter Wullschleger.

Nach einem leichten Einlaufen halfen Andreas Moser, Präsident der Fechtgesellschaft Küssnacht und Walter Dähler, als Veteran einer der besten Schweizer Fechter, den Teilnehmenden in die engen «Uniformen». «Jetzt fühlt sich jeder als Fechter und spürt, was hier abgeht. Alles ist ein bisschen eng», kommentierte Guido Schnellmann, Vorstandsmitglied. Auch Rendel Weber, Präsidentin der Sportunion kam leicht ins Schwitzen. «Aber es macht Spass», sagte sie.

Weltcupsieger Jonas Boesiger auch Meister des Degens

Vor Wochenfrist stand der Schwyzer Snowboader Jonas Boesiger erstmals ganz oben auf dem Treppchen beim Weltcup in Chur. Jetzt bewies er, dass er auch mit dem Degen umzugehen weiss. Er führte von allen die feinste Klinge und gewann Kampf um Kampf. Am Ende hatte er das Vergnügen, gegen Max Heinzer, einem der besten Schweizer Degenfechter, anzutreten. «Das hat richtig Spass gemacht, mega faszinierend. Erst wenn man mal selber gegen Max antreten darf, weiss man, was im Fechtsport steckt und abgeht. Ich bewundere die Präzision, mit der Max kämpft», kommentierte Jonas Boesiger seinen Sieg. Auch Regierungsrat Michael Stähli, oberster Sportminister des Kantons, und Lars Reichlin, Leiter der Abteilung Sport, beteiligten sich an den Kämpfen. Dazu Michael Stähli: «Fechten ist intensiv, es braucht mentale Stärke. Man muss jederzeit auf Reaktionen seines Gegenübers gefasst sein. Eine anstrengende, aber schöne Art, die Koordination zwischen Kopf- und Körperarbeit zu spüren. Ich habe es genossen.»

Dass es allen Spass gemacht hat, sah man an den lächelnden Sportlerinnen und Sportlern. «Da geht etwas ab», meinte Langlauf-Ass Roman Schaad, Unteriberg. Am Fechtevent in Küssnacht dabei waren Jonas Boesiger, Andrea Waldis, Roman Schaad, Juliana Suter und Muriel Züger, sowie Organisator Peter Wullschleger, Regierungsrat Michael Stähli, Rendel Weber, Guido Schnellmann und Lars Reichlin. Der Degen ist die meistgenutzte Sportwaffe in der Schweiz. 750 Gramm ist das Aufschlaggewicht, wenn die Lampe einen Treffer anzeigen soll. «Max Heinzer hat uns seinen Sport eindrücklich nähergebracht. Sportler, die sonst in unterschiedlichsten Sportarten unterwegs sind, konnten für einmal etwas für sie total Exotisches kennenlernen und miteinander Spass haben», sagte Lars Reichlin abschliessend.

 

 

 

 

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