Dario Ulrich aus Sattel wechselt zum FC Vaduz. Bild: SC Kriens

Der 22-jährige Flügelstürmer Dario Ulrich verlässt den SC Kriens Ende Saison.

Laura Inderbitzin/tbu – Bote der Urschweiz

Der Sattler wechselt im Sommer ablösefrei zum FC Vaduz. Bei den Liechtensteinern unterschreibt Ulrich einen Vertrag bis 2024. «Dario ist ein sehr interessanter Spieler, den wir schon lange im Auge hatten. Er bringt viel Potenzial mit und war in der letzten Saison in den Spielen gegen uns immer sehr auffällig», wird Sportchef Franz Burgmeier in der Medienmitteilung zitiert. Wenn Vaduz den Ligaerhalt schafft, würde der Schwyzer damit fortan in der Super League spielen.

Der ehemalige FCL-Junior spielte, nachdem er vom FC Winterthur kam, drei Jahre lang in Kriens. Ulrich absolvierte für den SCK 85 Spiele, erzielte fünf Tore und bereitete elf Treffer vor.


«Freue mich auf Europa-League-Spiele»

Der Sattler Fussballer Dario Ulrich macht den nächsten Schritt in seiner Karriere: Der 22-jährige Flügelstürmer wechselt im Sommer vom Challenge- League-Club SC Kriens zum FC Vaduz in die Super League. Genau wie bei den Luzernern möchte er auch bei den Liechtensteinern zum Stammspieler avancieren.

Sie wechseln in die höchste Liga der Schweiz. Erfüllt sich damit ein Traum von Ihnen?

Ja, ich freue mich sehr. Ich werde für einen tollen Club auflaufen und für mich ist das sportlich der nächste Schritt. Momentan ist es aber natürlich noch ein wenig ungewiss, ob Vaduz auch nächste Saison in der Super League spielen kann.

Sie sprechen es an, die Liechtensteiner liegen derzeit am Tabellenende. Drücken Sie dem Club jetzt speziell die Daumen, damit er den Ligaerhalt schafft?

Ich verfolge die Spiele jetzt schon ein wenig anders. Ich hoffe natürlich, dass die Vaduzer es packen und ich somit nächste Saison in der Super League mitmischen kann. Im neuen Jahr spielen sie bisher ja gut. Jetzt gilt es, so weiterzumachen.

Nehmen wir an, Vaduz packt es nicht. Würde es Sie stören, wieder in der Challenge League spielen zu müssen?

Nein, das wäre für mich kein Problem.

Wieso nicht?

In diesem Verein bieten sich mir so oder so andere Perspektiven. In Kriens spielt man gegen den Abstieg, in Vaduz aber um den Aufstieg. Oder im Optimalfall eh schon in der höchsten Liga der Schweiz. Zudem hat sich der Club um mich bemüht. Ich weiss, dass das Umfeld stimmt und ich als Spieler geschätzt werde. Das war mir wichtig – ich wollte zu einem Club wechseln, bei dem ich auch ein ruhiges Umfeld vorfinde. Und natürlich freue ich mich auf die Europa- League-Spiele, die Vaduz als Liechtensteiner Cupsieger meist absolvieren darf.

Wie sehen Ihre Ziele im neuen Club aus?

Mein Anspruch ist auch bei Vaduz ein Stammplatz. Erst möchte ich mich aber in den Club und in die Mannschaft einfinden, mein Bestes geben und mich weiterentwickeln.

Werden Sie weiterhin nebenbei arbeiten?

Nein, das fällt nun weg. Vaduz ist ein Topverein, und finanziell reicht es für mich erstmals, dass ich vom Fussball alleine leben kann. Ausserdem werde ich im Sommer von zu Hause ausziehen und in Sargans leben. Das ist nur etwa eine Stunde entfernt von Sattel, das war mir wichtig. So kann ich hoffentlich immer noch regelmässig nach Hause und meine Freunde treffen.

Nach drei Jahren werden Sie den SC Kriens bald verlassen. Was hat Ihnen diese Zeit gebracht?

Ich habe hier eine grosse Chance erhalten, mich auf Challenge-League-Niveau zu beweisen. Ich denke, ich konnte zu einem gestandenen Spieler reifen und bin dem Verein sehr dankbar. In meinen letzten Wochen werde ich nochmals alles geben und für den Ligaerhalt kämpfen. Das hat der Club verdient.

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