Nachdem Thomas Pfyl nicht am Riesenslalom teilnehmen konnte, hofft er nun, dass es morgen mit dem Slalom klappt. | Goran Basic

STEINEN/PEKING ⋅ Para-Skifahrer Thomas Pfyl aus Steinen plagen starke Rückenschmerzen. Noch ist unklar, ob er in China im Slalom starten kann.

asz. Der Steiner Para-Skifahrer Thomas Pfyl konnte bei den Paralympics im Riesenslalom nicht an den Start gehen. Pfyl hatte am Morgen plötzlich heftige Rückenschmerzen. Pfyl kämpft damit öfter, «aber diesen ziehenden Schmerz kannte ich bisher nicht und so heftig war es auch noch nie», sagt er. Er will es zwar unbedingt probieren, doch kurz vor dem Start muss Pfyl einsehen, dass es nicht geht, dass das Risiko zu gross ist. «Jetzt hoffe ich, dass der Schmerz so schnell verschwindet wie er kam.» Da der Slalom auf den Sonntag verschoben worden sei, habe er nun einen Tag mehr Zeit. Zeit, die er unbedingt nutzen will, der Slalom ist schliesslich seine Disziplin.

Die Schweiz bleibt im vorletzten Alpin-Wettbewerb ohne Medaille, Théo Gmür wird im Riesenslalom Fünfter. Ihm ist die Enttäuschung nach dem Rennen schon von weitem anzusehen. Im ersten Lauf hatte sich der Walliser noch auf den dritten Platz gekämpft, im zweiten fällt er zwei Ränge zurück, Gold geht an den Finnen Santeri Kiiveri. Gmür ist hinterher vor allem über sich selbst wütend. «Ich habe einfach den Rhythmus nicht gefunden, in keinem Lauf», sagt er. Seine Müdigkeit will er nicht als Erklärung gelten lassen, «alle haben zwei sehr anstrengende Wochen hinter sich», aber von ihnen seien eben vier schneller gefahren. Auf den Slalom am Sonntag verzichtet er, jetzt geht es darum, sich zu erholen.

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