Der Schwyzer Sportverband führte ein Treffen der Topshots-Sportler im «Horseshoe», Oberarth, durch. Das Bild zeigt die Topshots mit Verbandsvertretern sowie Regierungsrat Michael Stähli (vorne, Dritter von rechts) und Referent Martin Annen (rechts) sowie Kommissionspräsident Peter Wullschleger (Zweiter von rechts).  Bilder: Erhard Gick

Sie sind über das Jahr in ihren Sportarten unterwegs, die Schwyzer Sportlerinnen und Sportler, die dem Förderprogramm des Kantons und des Sportverbandes angehören. Am Donnerstag trafen sie sich zu einem gemeinsamen Event.

Erhard Gick

Biathlon, Fechten, Snowboard, Ringen, Mountainbike, Beachvolleyball, Ski alpin, Schiessen: die Sportarten könnten nicht vielseitiger sein, in denen sich über 20 Schwyzer Sportlerinnen und Sportler bewegen und wo sie äusserst erfolgreich für den Kanton Schwyz unterwegs sind.

Sie gehören dem Schwyzer Förderprogramm für Topshots-Sportlerinnen und -Sportler an. «Dieses Sportförderprogramm ermöglicht es ihnen, sich für internationale Wettkämpfe wie Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympische Spiele gezielt vorzubereiten. Der Sportverband und die Abteilung Sport des Kantons Schwyz unterstützen dabei die Schwyzer Sportlerinnen und Sportler mit Förderbeiträgen in ihrer Vorbereitung», sagt Peter Wullschleger, Präsident der Kommission innerhalb des Schwyzer Sportverbandes (Schwyzersport).

Unterstützung in den Wettkampfvorbereitungen

Während ihrer sportlichen Aktivitäten bleibt den Schwyzer Topshots-Sportlerinnen und -Sportlern kaum Zeit, sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Aber genau das will das Schwyzer Topshots-Programm auch ermöglichen. «Ein- bis zweimal pro Jahr treffen sich alle zu einem gemeinsamen Event, wo man seine Erfahrungen teilen und austauschen kann», so Lars Reichlin, Leiter Abteilung Sport des Kantons Schwyz. Dieser Event fand am Donnerstagabend im Oberarther «Horseshoe» statt.

«Die Sportförderung im Kanton Schwyz ist ein enges Zusammenspiel zwischen der Abteilung Sport und dem kantonalen Sportverband und den Athletinnen und Athleten. Diese Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv und zielführend», sagte am Donnerstag der Sportminister des Kantons, Regierungsrat Michael Stähli. Er betonte, dass mit den Beiträgen die Unterstützung der Sportlerinnen und Sportler sehr spezifisch, individuell und bedarfsgerecht erfolgen könne. Jährlich werden gegen 100 000 Franken zielgerichtet für sportliche Projekte der Spitzensportler des Kantons aufgewendet. «Sportlerinnen und Sportler reichen bei uns ein Projekt ein. In diesen Projekten bereiten sie sich für einen grossen internationalen Anlass vor. Wir unterstützen sie finanziell in ihren Vorbereitungen», erklärte Peter Wullschleger.

Wichtiger Austausch an einem gemeinsamen Event

Der Schwyzer Sportverband führte ein Treffen der Topshots-Sportler im Horseshoe, Oberarth, durch. Referent Martin Annen

Es sei aber auch wichtig, dass Sportlerinnen und Sportler, die an diesem Förderprogramm teilnähmen, auch gegenseitig ihre Erfahrungen austauschen könnten. Dafür werden diese Events durchgeführt. Martin Annen, Gastgeber des Anlasses in seinem Oberarther «Horseshoe», war selbst ein erfolgreicher Sportler. «Das Wirten ist genau gleich wie Betreiben von Spitzensport. Man muss etwas mit Freude machen, dann hat man Erfolg. Ich habe meinen Bobsport immer mit grosser Freude ausgeübt, auch als Profisportler, das hat den Erfolg gebracht», führte er vor den Topshots aus. Seine Leidenschaft für den Bobsport habe auch Spuren in seinem Betrieb hinterlassen. Der Name Horseshoe stamme von der weltweit einzigen Natureisbahn in St. Moritz, wo es ein Restaurant mit gleichem Namen gebe. «Auch wir Bobsportler haben uns nach einem Event in St. Moritz in diesem Restaurant ausgetauscht», sagte Martin Annen.

Der Schwyzer Sportverband führte ein Treffen der Topshot-Sportler im Horseshoe, Oberarth, durch. Referent regierungsrat Michael Stähli, von links Damian von Euw und die Sportverbandsvertreter Rendel Weber, RR Stähli, Peter Wullschleger und Pirmin Schwander.

Das Topshots-Förderprogramm gibt den Verantwortlichen von Kanton und Schwyzersport recht. «Als Verantwortlicher für den Schwyzer Sport freue ich mich, dass wir nun seit fünf Jahren über ein derartiges Fördergefäss verfügen, um so einen kleinen Teil zum sportlichen Erfolg unserer Aushängeschilder beitragen zu können», liess Regierungsrat Michael Stähli durchblicken. «Und was gibt es für uns Schöneres als ein Fernsehbild, das unsere Schwyzer Athleten und Athletinnen voller Stolz bei ihren Erfolgen zeigt», sagte der Sportdirektor Stähli abschliessend.

Das Topshots-Förderprogramm

Die Schwyzer Sportlerinnen und Sportler des Topshots-Förderprogramms sind in unterschiedlichen Disziplinen unterwegs. Sie verfolgen grosse sportliche Ziele für internationale Projekte.

Amy Baserga, Biathlon, Ziel WM 2025 und Olympische Spiele (OS) 2026.

Jonas Boesiger, Snowboard Freestyle (Slopstyle und Big Air), WM 2025 und OS 2026.

Nina Christen, Schiesssport, OS 2024.

Niklas Hartweg, Biathlon, WM 2025 und OS 2026.

Max Heinzer, Fechten, OS 2024.

Tanja Hüberli, Beachvolleyball, OS 2024.

Linda Indergand, Mountainbike, OS 2024.

Ladina Jenny, Snowboard alpin, WM 2025 und OS 2026.

Urs Kryenbühl, Ski alpin, Projekte noch offen.

Nicola Müller, Ski OL, Projekte noch offen.

Marco Pfyl, Kunstturnen, OS 2024.

Jasmina Suter, Ski alpin, Projekte noch offen.

Juliana Suter, Ski alpin, Projekte noch offen.

Michael Vogt, Bob, Projekt noch offen, OS 2026

Muriel Züger, Schiesssport, OS 2024.


Rookie-Programm:

Nicolas Schütz, Snowboard Freestyle (Slopestyle), Ziele WM 2025 und OS 2026.

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