Präsentieren stolz ihre gewonnen Medaillen, von links: Cyril Senften, Björn Manser, Marina Ballat, Marco Inderbitzin, Daniela Reichmuth und Kevin Schuler. Bild: PD

In Castellón (Spanien) die Europameisterschaft im Rettungsschwimmen statt. Die SLRG Sektion Innerschwyz stellte mit 10 Athleten beinahe die Hälfte der 23-köpfigen Schweizer Delegation.

Marco Inderbitzin

Die Schweizer Rettungsschwimmer legten einen fulminanten Start hin, denn bereits in der ersten Disziplin «SERC» gewann das Team mit den beiden Innerschwyzern Marina Ballat und Marco Inderbitzin Silber.

Diese erste Medaille sollte allerdings bloss einen Vorgeschmack auf die kommenden Erfolge liefern. Beflügelt durch ihre Teamkollegen und die Leistungen vom Vortag dominierte das Schweizer Team den zweiten Wettkampftag und sicherte sich ihren dreifachen Medaillengewinn.

Goldmedaille für
Innerschwyzer

In der Disziplin Line Throw warf sich zuerst der Berner Junior Silvan Stucki zu Bronze, bevor sich das Brunner Duo Daniela Reichmuth und Marina Ballat in derselben Disziplin die Goldmedaille holten. Der Wädenswiler Cyril Senften machte gemeinsam mit dem Hauptörtler Kevin Schuler den Abend perfekt und krönten sich ebenfalls zum Europameister im Line Throw.

Während den letzten beiden Tagen im Pool war die Lauerzerin Stefanie Zwyer die überragende Figur aus Schweizer Sicht. Mit gleich zwei Schweizer Rekorden in verschiedenen Einzeldisziplinen und drei nationalen Rekorden mit dem Team in unterschiedlichen Staffelwettbewerben zeigte sie einen sehr starken Wettkampf.

Zweiter Teil im offenen Gewässer

Nach vier langen Wettkampftagen im Pool startete am Donnerstag der zweite Teil der Europameisterschaft im offenen Gewässer. Hier bewies der Schwyzer Kevin Schuler, dass er auch mit über 30 noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Mit seinem vierten Platz im Surfski Race verpasste er das Siegerpodest nur um Haaresbreite und sorgte so für die beste Schweizer Einzelrangierung an dieser Europameisterschaft. Diese starken Leistungen,  mitunter jener der Innerschwyzer führten dazu, dass sich die Schweiz in der Nationenwertung auf Rang sechs klassierte, was das bisher beste Resultat der Schweizer Nationalmannschaft überhaupt bedeutet.

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