Gion Veraguth am Hauptsitz des internationalen Eishockeyverbandes in Zürich. Bild: Erhard Gick

Gion Veraguth aus Arth wurde von René Fasel zum Generalsekretär des Eishockey-Weltverbandes ernannt.

In seinem letzten Amtsjahr als Präsident des Eishockey-Weltverbandes (IIHF) hat René Fasel doch noch für einen Eklat im eigenen Haus gesorgt. Er hat seinen langjährigen Generalsekretär Horst Lichtner per sofort freigestellt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Watson.

Fasel benötigte aber bis zu einer Neubesetzung des Amtes eine Lösung und hat sie im bisherigen Finanzdirektor Gion Veraguth gefunden. Der Arther und ehemalige Seewen-Sportchef ist nun Interims-Generalsekretär.

Gion Veraguth (54) gilt als ein freundlicher, kluger, hoch qualifizierter und allseits respektierter und hundertprozentig loyaler Finanzfachmann und Hockey-Fan. «Wir können also sagen, dass der EHC Seewen zumindest vorübergehend ein Machtzentrum des internationalen Hockeys wird», hält auch Damian Freitag, Präsident des EHC Seewen, fest.

Einsatz soll bis Herbst dauern

Veraguths Engagement dürfte bis im Herbst andauern, wenn die Generalversammlung des IIHF stattfinden wird. Gion Vera­guth dürfte nach seinem «Feuerwehr-Einsatz» wieder als Finanzdirektor in sein Büro zurückkehren und sich in seinen Zahlenbeigen vergraben.

Als Topkandidat für die Nachfolge von Horst Lichtner gilt der ehemalige Gottéron-­Captain Christian Hofstetter (54), der aktuelle IIHF-Sportdirektor. Bei der IIHF-Führung gilt eigentlich ein «ungeschriebenes Gesetz»: Entweder der Präsident oder der Generalsekretär sollte ein Schweizer sein, der mit den juristischen und kulturellen Besonderheiten der Schweiz im Allgemeinen und des Züribiets im Besonderen vertraut ist. Hauptsitz des IIHF ist Zürich. (eg)

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