Ladina Jenny fuhr in Scuol aufs Podest. Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller

(sda) Mit Julie Zogg als Zweite und Ladina Jenny als Dritte schaffen gleich zwei Schweizer Snowboarderinnen beim Heim-Weltcup in Scuol im Parallel-Riesenslalom den Sprung aufs Podest.

Zogg verpasste ihren neunten Weltcup-Sieg im Final deutlich, sie verlor 1,29 Sekunden auf die Österreicherin Sabine Schöffmann, die sich im Halbfinal auch gegen Jenny durchgesetzt hatte. Im kleinen Final setzte sich Jenny gegen die Deutsche Carolin Langenhorst durch. Schöffmann gewann erstmals seit Dezember 2017 auf dieser Stufe.

Die 29-jährige Zogg und die 28-jährige Jenny standen zum dritten Mal gemeinsam im Weltcup auf dem Podest. Dies war schon am 7. Dezember 2019 in Bannoje und am 22. Februar 2020 in Pyeongchang der Fall. Während Zogg zum 25. Mal auf dieser Stufe in einer Einzeldisziplin die Top 3 erreichte, gelang dies der noch sieglosen Jenny zum zwölften Mal. Für beide war es das zweite Mal in dieser Saison und das zweite Mal in Scuol. Patrizia Kummer, die Olympiasiegerin von 2014 in dieser Disziplin, scheiterte in der Qualifikation.

Bei den Männern war Dario Caviezel der einzige Schweizer in den Finalläufen. Der 26-jährige Bündner, der Partner von Jenny, unterlag im Viertelfinal um 18 Hundertstelsekunden dem Deutschen Stefan Baumeister, der sich im Final dem Russen Dimitri Loginow geschlagen geben musste. Der 21-jährige Russe triumphierte zum fünften Mal im Einzel im Weltcup.

 

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